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1 KREUZER ROSA PLATTE 2
Deutschland » Altdeutschland » Bayern » Quadrat-Ausgaben » Ausgabe von 1850-1858



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1862, 1 Kreuzer lilarosa, Platte 2, waagerechter Luxus-Dreierstreifen, teilweise mit Trennlinien auf äußerst dekorativem Brief " 264 " KULMBACH nach Schwarzenbach. Einer der schönsten Briefe dieser enorm seltenen Marke, Fotoattest Sem BPP.
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  MICHEL (3 II (3))
 
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Versteigerungsbedingungen für Online-Fernauktionen

die auch ohne schriftliche Anerkennung bei Einsendung von Geboten, Erteilungen von Kaufaufträgen oder Geboten per E-Mail für dieAuktion ausschließlich maßgebend sind.

1. Die Versteigerung ist freiwillig, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, aufgrund von schriftlichen oder fernmündlichen Geboten.

2. Der Versteigerer handelt in fremdem Namen und für fremde Rechnung. Der Versteigerer ist berechtigt, die Rechte des Einlieferers ausdessen Auftrag und aus dem Zuschlag im Namen des Einlieferers geltend zu machen. Mit dem Zuschlag kommt ein Kaufvertragzwischen dem Einlieferer und dem Ersteigerer zustande. Der Versteigerer ist auf Verlangen des Einlieferers oder des Erwerbers zurNamhaftmachung des jeweils anderen Vertragspartners rechtlich verpflichtet.

3. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, während der Versteigerung ) unter Wahrung der Interessen der Einlieferer ) Nummern desKataloges zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge anzubieten oder zurückzuziehen.

4. Die zur Versteigerung kommenden Sachen können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Für die nach bestem Wissen undGewissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen wird vom Versteigerer keine Garantie im Rechtssinne übernommen. BeiSammellosen beziehen sich die dazu gemachten Angaben nicht auf eine vertraglich vereinbarte Beschaffenheit im kaufrechtlichenSinne. Der Auktionator übernimmt auch keinerlei Garantie für einzelne Marken und deren Qualitäten, wenn diese aus Sammellosenstammen. Formulierungen wie 6postfrisch& oder 6komplett& geben den Eindruck von Stichproben wieder, sind aber keinerleiZusicherung. Alle Sammellose werden nur so versteigert, wie sie sind. Bei Einzellosen kann der Käufer, der Unternehmer ist, denVersteigerer nicht wegen Sachmängeln in Anspruch nehmen, wenn dieser seine Sorgfaltspflichten erfüllt hat. Der Versteigerer wird aberbei begründeten Beanstandungen, die ihm spätestens 3 Wochen nach Auktionsschluss angezeigt werden, innerhalb einer Frist von 12Monaten seine Mängelansprüche gegen den Einlieferer geltend machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme erstattet er demKäufer den Kaufpreis, einschließlich Aufgeld; ein weitergehender Anspruch, auch auf Erstattung von Prüf- und Portoauslagen oderZinsen, ist ausgeschlossen. Lediglich im Falle einer Fälschung oder Verfälschung erstattet der Auktionator die Kosten eines BPP-Prüfers.Die Haftung für Körper- und Gesundheitsschäden bleibt unberührt.

5. Den Zuschlag erhält der Meistbietende interessewahrend, d.h. eine Steigerungsstufe über dem zweithöchstem Gebot, wenn keinGegengebot vorliegt, zum Ausruf. Bei gleich hohen Geboten erhält der Erstbietende den Zuschlag. Der Versteigerer kann den Zuschlagin begründeten Fällen verweigern oder unter Vorbehalt erteilen. Er kann den Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut ausbieten,wenn ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen worden ist oder wenn der Höchstbietende sein Gebot nicht gelten lassen willoder sonstige Zweifel über den Zuschlag bestehen. Bei Vorbehaltszuschlägen ist der Bieter bis zur Klärung mit dem Einlieferer an seinGebot gebunden, mindestens jedoch 6 Wochen; das Gleiche gilt bei Abgabe von Untergeboten und für Erwerbe im Nachverkauf.

6. Mit der Erteilung des Zuschlags geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste oder Beschädigungen auf den Erwerber über. DasEigentum an der ersteigerten Sache wird erst mit vollständigem Zahlungseingang beim Auktionshaus auf den Erwerber übertragen.

7. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Die Sachen sind sofort nach der Versteigerung in Empfang zu nehmen. Falls der ErwerberVersendung wünscht, geht sie auf seine Kosten. Falls der Erwerber Unternehmer ist, geht die Gefahr in diesem Falle bereits mi t derÜbergabe an den Spediteur oder eine sonst zum Versand bestimmte Person oder Anstalt über. Sofern ein Versand, z.B. aufgrund nichterfüllbarer zollrechtlicher Vorschriften, nicht möglich oder zumutbar ist, entscheidet der Auktionator nach eigenem Ermessen, nicht zuversenden, sondern dem Käufer lediglich die ersteigerten Lose zur Abholung bereitzustellen. In diesem Falle muss der Käufer dasersteigerte Gut auf eigene Kosten beim Auktionator abholen oder durch Dritte abholen lassen.

8. Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 20 % des Zuschlagpreises sowie €uro 2.* pro Los. Bei schriftlichen Bietern wirddas Porto und die Versicherungspauschale gesondert berechnet. Die gesetzliche Mehrwertsteuer von z.Zt. 19 % wird nur auf dieNebenkosten (Aufgeld, Losgebühr, Porto etc.) berechnet, weil eine reine Vermittlungsleistung erbracht wird. Für Vermittlungsleistungenan Geschäftskunden aus anderen EU-Ländern mit Ust.-Nr. wird das Reverse-Charge-Verfahren angewendet, d.h. die Provisionen, dieLosgebühren und die sonstigen Kosten unterliegen nicht der deutschen Umsatzsteuer. Der Kunde ist in diesen Fällen verpflichtet, dieUmsatzsteuer auf diese Entgelte in seinem Heimatland zu entrichten. Für Vermittlungsleistungen an Geschäftskunden aus einemDrittland fällt keine Umsatzsteuer an, wenn die Unternehmer-Eigenschaft in geeigneter Weise nachgewiesen wird. Während der Auktionausgestellte Rechnungen gelten nur vorbehaltlich einer Nachprüfung auf Irrtümer.

9. Der Rechnungsbetrag ist mit dem Zuschlag fällig und zahlbar in bar oder durch bankbestätigten Scheck. Zahlungen auswärtigerErwerber, die schriftlich oder telefonisch geboten haben, sind binnen 10 Tagen nach Rechnungsdatum fällig. Bei Kauf für einen Drit tenhaftet der Bieter mit diesem als Gesamtschuldner.

10. Bei Zahlungsverzug werden Zinsen in Höhe von 2 % pro Monat als Verzugsschaden berechnet. Im übrigen kann das Auktionshauswahlweise Erfüllung oder nach Fristsetzung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen; der Schadensersatz kann dabei auch soberechnet werden, dass die Sache in einer weiteren Auktion nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlösgegenüber der früheren Versteigerung und die besonderen Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich der Gebühren desVersteigerers aufzukommen hat.

11. Schriftliche Kaufgebote oder solche per Email werden stets interessewahrend, jedoch ohne Gewähr, ausgeführt. Best- oderHöchstgebote werden bis zum fünffachen Ausrufpreis mitgesteigert. 6Gebots&-Lose werden zum Höchstgebot zugeschlagen undkönnen nicht mit in eine eventuelle Kaufpreisbegrenzung bzw. Gebotslimitierung einbezogen werden. Gebote auf 6Gebots&-Losewerden auch in solchen Fällen davon unabhängig durchgeführt.

12. Solange Kataloginhaber, Auktionsteilnehmer und Bieter sich nicht gegenteilig äußern, versichern sie, dass sie den Katalog und diedarin abgebildeten Gegenstände aus der Zeit des III. Reiches nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehrverfassungswidriger Bestrebung, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgängedes Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken erwerben (§§ 86a, 86 Strafgesetzbuch). Die Fa. Deider BriefmarkenundMünzauktionen und Einlieferer bieten und geben diese Gegenstände nur unter diesen Voraussetzungen an bzw. ab.

13. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den kaufmännischen Verkehr ist München. Es gilt deutsches Recht; das UN-Abkommen zu Verträgenüber den Internationalen Warenkauf (CISG) wird ausgeschlossen.

14. Vorstehende Bedingungen gelten sinngemäß auch für den Nachverkauf. Die Bestimmungen über Verkäufe im Fernabsatz finden keineAnwendung. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen davonunberührt.

Stand: Januar 2015 Siegfried Deider